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Geplante Demo in Kempten: Wer steckt hinter „Kempten gegen rechts"?

Für kommenden Samstag, den 17. April hat die Gruppierung „Kempten gegen rechts“ eine Gegendemo zu einer angemeldeten Großdemonstration von „Querdenkern“ in Kempten angekündigt. Beobachtungen, wer hinter „Kempten gegen rechts“ steckt, blieben bisher aus. Extremisten? Antifa? Ein Einblick.

Auf Facebook teilt „Kempten gegen rechts“ Beiträge vom „Café Konnex Memmingen“, einer Einrichtung, die vom Verfassungsschutz als linksextremistisch genutzt bewertet wird. Als ihren Standort gibt „Kempten gegen rechts“ die Frühlingsstr. 17 in Kempten an. Dort befindet sich mit dem „react!or“ eine staatlich subventionierte Antifa-Zentrale, in der bereits die DKP tagte und in der eine Schrift der vom Verfassungsschutz beobachteten „Roten Hilfe“ auslag. Symbole wie die linksanarchistische Antifa-Fahne teilt „Kempten gegen rechts“ ungeniert auf Facebook, genauso wie einen Aufruf zu einem Aufmarsch der „Autonomen Bande für den revolutionären Umbruch Memmingen“, die auf ihrer Internetseite offen zugibt, „linksradikal“ zu sein.


Bereits in der Vergangenheit gaben sich Gegner von Querdenkerdemos im Allgäu als linksradikal zu erkennen. In Kaufbeuren zeigten etwa am 14. Februar Anti-Querdenken-Demonstranten Symbole der Antifa und eine Fahne der Gruppierung „Links im Allgäu", die sich auf ihrer Homepage ebenfalls selbst als „linksradikal" bezeichnet. Vor dem Hintergrund dieser Tatsachen erstaunt es nicht, dass „Kempten gegen rechts" auf der eigenen Internetpräsenz auf ein ordnungsgemäßes Impressum verzichtet. Anscheinend haben diese Leute etwas zu verbergen. Lediglich eine Kontakt-Mailadresse ist angegeben, die mit „riseup" auf die Domain einer anarchistischen Gruppe angemeldet ist. Auf eine Schriftliche Anfrage bestätigte die Staatsregierung außerdem, dass zu Anti-Querdenken-Demos auch Linksextremisten mobilisieren und an diesen teilnehmen.

Nun wollen also Kommunisten, Anarchisten und Linksextremisten erneut im Allgäu aufmarschieren. Bleibt abzuwarten, inwiefern Sicherheitsbehörden und gesellschaftliche Institutionen am Samstag ihr Auge auf die linke Seite werfen werden.

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